Leuchtende Bildwände: Glasmalerei in der euregio rhein-maas-nord
Das Gebiet zwischen Rhein und Maas, und hier insbesondere der Niederrhein, verfügt über eine europäisch einzigartig hohe Dichte und Qualität an Werken der Glasmalkunst, vorzugsweise aus dem 20. Jahrhundert. Diese Werke machen einen wesentlichen Teil des kulturellen Erbes dieser Region aus. Das Projekt erfasst und dokumentiert erstmals den alle Glasbilder einschließlich der kunsthistorischen Auswertung. Beurteilungskriterien zum Umgang mit Glasbildern werden entwickelt und die Highlights der Glasmalkunst als Grundlage für den Kulturtourismus herausgearbeitet.
Obwohl die moderne Glasmalerei eine relativ junge Kunst ist, ist sie in ihrem Bestand gefährdet, da leicht zerbrechlich und als architekturabhängige Kunst Moden unterworfen. Einige Glasbilder haben schon heute auf Grund schadhafter Umwelteinflüsse ihre Binnenzeichnung verloren; etliche sind durch Kriege, Umbauten, Abbruch, Vandalismus, mangelndes Verständnis unwiederbringlich verloren gegangen. Im Zuge des Projektes sollen Grundlagen geschaffen werden, die Glasmalkunst bekannt zu machen und dauerhaft der Nachwelt zu erhalten.
Ansprechpartner:
Dr. Annette Jansen-Winkeln
+49 (0)2161.95.27.67 Stiftung_Glas@t-online.de
Projektlaufzeit:
01.01.2004 - 31.12.2006
Projektkosten: 624.000 Euro
EU-Zuschuss: 312.000 Euro
NRW: 93.000 Euro
Provinz: 93.000 Euro
Eigenmittel: 126.000 Euro
Projektpartner:
- Bisdom Roermond
- Bistum Aachen
- Stichting Wetenschapsinstituut 20e Eeuw
- Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.


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