Erhaltung grenzüberschreitender Biotope

Biotope im Brachter Wald

Im Nationalpark "De Meinweg", in der Schwalmaue bei Swalmen, im "Elmpter Schwalmbruch" bei Niederkrüchten-Elmpt und im Naturschutzgebiet "Brachter Wald", einem ehemaligen Munitionsdepot in Brüggen-Bracht, entstehen innerhalb eines INTERREG-IIIA-Projekts der euregio rhein-maas-nord neue Naturerlebnisgebiete. Naturschutz-Organisationen beiderseits der Grenze schlossen sich zusammen, um Gebiete, die ursprünglich eine natürliche Einheit bildeten und unter der Trennung durch die Landesgrenze litten, wieder zu verbinden. So sollen schützenswerte Lebensräume wie Feuchtbiotope erhalten bleiben. Ehemals intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen oder Militärgebiete werden in das Projekt integriert und so für die Natur zurückgewonnen.

Seit dem Projektstart im Mai 2002 wurden bereits zahlreiche Maßnahmen durchgeführt. In den Wäldern des Schwalmtals wachsen statt Kiefern wieder die ursprünglich für dieses Gebiet charakteristischen Laubbäume. Neue Waldwege wurden angelegt. Die Viersener Projektpartner untersuchten den Brachter Wald auf Bodenverschmutzung zur Renaturierung des ehemaligen Militärdepots. Ziel der deutschen und niederländischen Partner ist die Schaffung eines neuen Naturschutzgebiets, das auch Besuchern offen steht. Das Projekt realisiert das für dieses Gebiet mit Mitteln aus dem INTERREG-Programm erstellte euregionale ökologische Konzept.

 

Ansprechpartner:
Harry Cuypers
cuypers.h@roermond.nl

 

Projektlaufzeit:
01.05.2002 - 31.12.2007

 

Projektkosten: 1.795.400 Euro
EU-Zuschuss: 897.700  Euro
NRW: 269.310 Euro
Provinz: 269.310 Euro
Eigenmittel: 359.080 Euro

 

Projektpartner:

  • Gemeente Roerdalen
  • Gemeente Roermond
  • Gemeente Swalmen
  • Kreis Viersen
  • NRW-Stiftung
  • Provinz Limburg
  • Rijkswaterstraat
  • Staatsbosbeheer