Wirtschaftskraft in Agrofood
Das INTERREG-IV A-Projekt Wirtschaftskraft im Agrofood hat die Untersuchung grenzüberschreitender, nachhaltiger und weiterführender wirtschaftlicher Impulse im Sektor Agrofood für die Region zum Gegenstand. Durch die Erfassung der Wirtschaftskraft des Agrobusiness von Greenport Venlo und der Agrobusinessregion Niederrhein werden im Rahmen einer Studie auf der Grundlage der Clustertheorie von Michael Porter die Chancen und Bedrohungen, die Stärken und Schwächen der Wirtschaft im grenzüberschreitenden Raum analysiert. Die Ergebnisse werden mit den Zielgruppen - Unternehmen, Forschung, Bildung und Verwaltung - erörtert und am Ende wird das gesamte Ergebnis in einem Symposium während der Floriade der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Basis der Ergebnisse wird für jede der fünf Zielgruppen mindestens ein Handlungskonzept in Form eines weiterführenden Projektvorschlages erarbeitet.
- Projektlaufzeit: 1. Januar 2011 bis 31. Oktober 2012
- Lead-Partner: Stichting Greenport Venlo
- Projektpartner: Hochschule Niederrhein, Radboud Universiteit Nijmegen, Landwirtschaftskammer NRW KdöR, Stadt Nettetal, Stadt Straelen, Kamer van Koophandel Limburg, Landgard eG, Niederrheinische IHK, IHK Mittlerer Niederrhein, Landesverband Gartenbau Rheinland e.V., FloraHolland U.A.
- Projektkosten: 245.200 Euro
- Kofinanzierung:Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW, Provincie Limburg, Landwirtschaftskammer NRW KdöR
Region ohne Grenzen
Floriade 2012 ist die offiziell anerkannte Welt-Gartenbau-Ausstellung, das grüne Totalerlebnis in den Niederlanden. Die teilnehmenden Länder, Unternehmen und Behörden präsentieren sich den Besuchern in ihren Pavillons oder Gärten mit den schönsten und außergewöhnlichsten Blumen, Pflanzen und Bäumen sowie Obst- und Gemüsesorten. Die Floriade findet von April bis Oktober 2012 in Venlo statt. Zwei Millionen Besucher werden erwartet. Die Regio Venlo organisiert in diesem Rahmen das Projekt "Region ohne Grenzen", das wirtschaftliche Netzwerke fördern und die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen in der euregio rhein-maas-nord stimulieren soll. Das Projekt vereint 20 euregionale Unternehmen, Behörden und Wirtschaftsförderungsgesellschaften in den Sektoren Tourismus, Marketing und im grünen Bereich, um einen wirtschaftlichen Spin-off der Floriade 2012 für die Region zu erzielen. Es werden innovative touristische Maßnahmen durchgeführt und grenzübergreifende Arbeitsgemeinschaften gebildet. Weiteres Ziel ist es, die wirtschaftlichen Kooperationen in der euregio zu verstärken und dadurch innovative unternehmerische Projekte ins Leben zu rufen.
- Projektlaufzeit: 1. April 2010 bis 31. März 2013
- Lead-Partner: Regio Venlo
- Projektpartner: Gemeente Gennep, Gemeente Horst aan de Maas, Gemeente Peel en Maas, Gemeente Venlo, Gemeente Venray, Stadt Brüggen, Stadt Geldern, Stadt Mönchengladbach, Stadt Nettetal, Stadt Straelen, Stadt Willich, Stadt Viersen, Kreis Kleve, Floriade 2012 b.v., Stichting Promotie Noord-Limburg, Wirtschaftsförderung Kreis Viersen GmbH (Zwei-Land)
- Projektkosten: 1.600.000 Euro
- Kofinanzierung: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW, Provincie Limburg
Mittels modernster Technik geschult
Das Projekt sieht die Einrichtung einer europäischen Berufskraftfahrerschule vor, die mittels eines mobilen Fahrsimulators gesetzlich vorgesehene Schulungszeiten für die Grundqualifikation und Weiterbildung von Berufskraftfahrern auf ein Mindestmaß reduziert. Die Berufsfahrerschule soll auf Basis modernster Lehr- und Unterrichtsmethoden außerdem bilingual notwendige Kenntnisse vermitteln. Dadurch werden Transport- und Logistikunternehmen aus dem euregionalen Bereich mittelfristig gestärkt und der Branche insgesamt mehr hochqualifiziertes Fahrpersonal vermittelt. Die Folge: Eine nachhaltige Imageverbesserung für die gesamte Branche. In enger Abstimmung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit Hochschulen werden im Rahmen des Projektes erstmals Schulungsprogramme entwickelt, die für die EU-weit zulässige Aus- und Fortbildung mittels Fahrsimulatoren geeignet sind.
- Projektlaufzeit: 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2013
- Lead-Partner: VerkeersOpleidingen Zuid B.V. (VOZ)
- Projektpartner: BZ Bildungszentrum GmbH, Gemeente Venlo, IHK Mittlerer Niederrhein, Kamer van Koophandel Limburg
- Projektkosten: 1.470.452 Euro
- Kofinanzierung:Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, Provinz Limburg
Grenzenlose Wasserlandschaften - Wasser.Wander.Welt

Der Naturpark zwischen Maas, Schwalm und Nette ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Die Flüsse Maas, Schwalm und Nette geben dem Gebiet nicht nur seinen Namen, sondern prägen zusammen mit der Niers sowie den zahlreichen Seen, Bachläufen und Bruchwäldern die einzigartige Landschaft und machen das Element Wasser allseitig erlebbar.
Mit dem INTERREG IV A-Projekt "Grenzenlose Wasserlandschaften - Wasser.Wander.Welt" wird nun die Wasserlandschaft des Naturparks in den touristischen Mittelpunkt gerückt. Das Projekt möchte ein vielfältiges Angebot von Wanderwegen schaffen, die durch ihre Auszeichnung als "Premiumwanderwege" ein hohes Niveau des Freizeit- und Erholungswertes garantieren. Auch angrenzende Gaststätten und Hotels werden einbezogen und zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. So wird den Wandergästen auch in den Pausen eine hohe Genuss-Qualität geboten.
- Projektlaufzeit: 1. Januar 2010 - 31. Dezember 2012
- Lead-Partner: Naturpark Schwalm-Nette
- Projektpartner: Deutsch-Niederländischer Naturpark Maas-Schwalm-Nette, Gemeente Roerdalen, Gemeente Roermond, Gemeente Leudal, Gemeente Maasgouw, Waterschap Roer & Overmaas, Waterschap Peel & Maasvallei
- Projektkosten: 435.200 Euro
- Kofinanzierung: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, Provinz Limburg
RFID - Application and Support (RAAS)
Die Abkürzung RFID steht für "Radio Frequency Identification", was kurz gesagt, das drahtlose Lesen und Speichern von Daten, d.h. nicht nur berührungslos, sondern auch ohne Sichtkontakt, bedeutet. Diese Technologie bietet vielfältige Möglichkeiten, die aus Sicht der Experten momentan jedoch noch nicht erschöpfend genutzt werden. Bislang findet die Technologie zum Beispiel im Bereich der Logistik - beispielsweise zur Fahrzeug- oder Warenerkennung - Anwendung.
Für viele KMU stellt der Einsatz von RFID jedoch noch eine Hürde dar, da die Einführung der Technologie aufwändig ist und besonderes Know-how voraussetzt. Hier setzt das INTERREG IV A-Projekt "RAAS" künftig an. Durch individuelle KMU-Beratung, Aufbau eines Netzwerkes und Umsetzung von Projekten mit Vorbildcharakter für andere KMU bietet RAAS Unterstützung insbesondere in Bezug auf RFID Kenntnisse und Prozess-Know-How. Mit dem Aufbau von RFID-Kompetenzen und dem Implementieren von Projekten können KMU in der euregio rhein-maas-nord und Euregio Rhein-Waal ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
- Projektlaufzeit: 1. Januar 2010 - 31. Dezember 2012
- Lead-Partner: NV Industriebank LIOF
- Projektpartner: Fontys Hogeschool, FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation e.V., Hochschule Niederrhein, Kamer van Koophandel Limburg
- Projektkosten: 2.621.369 Euro
- Kofinanzierung: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, Provinz Limburg

Weiterempfehlen