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HARRM

Die euregio rhein-maas-nord ist für ihre hohe Dichte logistischer Wertschöpfung bekannt. Daher ist ein reibungsloser Güterverkehr von und zu den Westhäfen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für die Logistikstandorte an Rhein und Maas. Mit dem Projekt HARRM soll nun die Vernetzung der Binnenhäfen in diesem Gebiet verbessert werden. Für alle Hafenstandorte in der euregio rhein-maas-nord wird ein Stärken-Schwächen-Profil angefertigt. Dies dient der kooperativen Erschließung neuer Märkte für die Häfen sowie dem effizienteren Einsatz von Ressourcen. Außerdem wird untersucht, wie sich Verkehre grenzüberschreitend bündeln und auf alternative Verkehrsträger verlagern lassen. Binnenschiff und Bahn sind hierbei die Hauptverkehrsträger. Im Bereich der Agrologistik wird in Zusammenarbeit mit relevanten Verladern ein multimodales Beschaffungskonzept für Biomasse zur Versorgung einer Biogasanlage entwickelt. Parallel hierzu entwickeln Logistikdienstleister und Infrastrukturanbieter Szenarien für die Verlagerung von Frischegütern auf Bahn und/oder Binnenschiff.

 

  • Projektlaufzeit: 8. April 2013 - 31. März 2015
  • Lead-Partner: Hochschule Neuss für internationale Wirtschaft GmbH in Neuss
  • Projektpartner: Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG, Fontys Hogeschool, IHK mittlerer Niederrhein, Rhein-Kreis Neuss, Seacon Logistics B.V., RWE Innogy GmbH, neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH, Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V., Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V., Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V., Standort Niederrhein GmbH, Gemeente Venlo, Gemeente Venray, Fresh Park Venlo B.V., Verband für Spedition und Logistik (VSL) e.V., M. Zietschmann GmbH & Co.KG, WFG Krefeld mbh, REWE-Zentral-Aktiengesellschaft, DeltaPort GmbH & Co. KG
  • Projektkosten:1.173.983,85 Euro
  • Kofinanzierung: Provincie Limburg, Europäische Union, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW

Naturnahe Grenzgewässer (NAGREWA)

Das Projekt NAGREWA macht Wehranlagen an Wassermühlen durch Umgehungsgerinne für Fische und Kleinlebewesen passierbar. Mündungsbereiche von Nebengewässern werden durch die Entfernung von Rohren und die Anlage neuer Brücken ökologisch umgestaltet. An Schwalm und Niers werden auf der Grenze mit innovativer Technik ausgestattete Messstellen errichtet. In Zusammenarbeit mit Landwirten werden extensiv genutzte Uferrandstreifen angelegt, um den Eintrag von Nährstoffen und Pflanzenbehandlungsmitteln in die Gewässer zu verringern. Innovative biologische Verfahren tragen dazu bei, die vorhandenen Nährstoffe in Bächen und Flüssen mit Hilfe von Algenkulturen zu beseitigen und die Wasserqualität zu verbessern.

 

  • Projektlaufzeit: 14. Oktober 2009 - 31. Dezember 2012
  • Lead-Partner: Waterschap Aa en Maas
  • Projektpartner: Niersverband, Waterschap Peel & Maasvallei, Schwalmverband, Waterschap Rivierenland
  • Projektkosten: 4.070.000,00 Euro
  • Kofinanzierung: Europäische Union, MWEBWV, Niersverband, Provincie Noord-Brabant, Provincie Limburg, Waterschap Aa en Maas, Waterschap Peel & Maasvallei, Provincie Gelderland, Schwalmverband, Waterschap Rivierenland

Pro Gemüse

Die industrielle Verpackung bzw. Verarbeitung von Gemüse hat im deutsch-niederländischen Grenzraum eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Trotz steigender Nachfrage und guten Entwicklungs- und Wachstumschancen wird eine mögliche Produktivitätssteigerung jedoch zunehmend durch das Fehlen geeigneter Gemüseanbauflächen gehemmt. Insbesondere eine hohe Verseuchung der Flächen mit Nematoden (Fadenwürmer) macht sie für den Gemüsebau ungeeignet. Die Verarbeitungsbetriebe sind gezwungen, den Einzugsbereich ihrer Anbauflächen immer weiter auszudehnen, was zusätzliche Kosten und eine erhöhte Umweltbelastung wegen längerer Transportwege  bedeutet. Diese wird verstärkt durch den Einsatz von Agrochemikalien infolge des Nematodenbefalls. In Deutschland und den Niederlanden werden derzeit unterschiedliche Strategien hinsichtlich der Erfassung von Nematoden und deren Bekämpfung verfolgt. Dieses Vorgehen ist jedoch wenig effizient und führt teils sogar zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen. Durch das Projekt "Pro Gemüse" wird die Vernetzung von KMU, Landwirten, Beratern und Wissenschaftlern verstärkt und werden nachhaltige Verfahren zur Nematodenbekämpfung etabliert.

 

  • Projektlaufzeit: 1. Februar 2010 - 28. Januar 2013
  • Lead-Partner: Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Institut EP
  • Projektpartner: Praktijkonderzoek Plant & Omgeving B.V., locatie Vredepeel (PPO), Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen / Pflanzenschutzdienst (LWK), Laarakker Groenteverwerking B.V., De Schakel Contractteelt BV (Brabant), Hans Brocker KG
  • Projektkosten: 909.990 Euro
  • Kofinanzierung: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, Provinz Limburg

Energie ohne Grenzen (vormals CONGRES) - Internationales Energiebewusstsein stärken

Dem Schutz und der effizienten Nutzung von natürlichen Ressourcen kommt sowohl unter wirtschaftlichen wie ökologischen Aspekten eine immer wichtigere Bedeutung zu. Dass eine starke Wirtschaftsleistung auch mit dem nachhaltigen Umgang von regenerativen Energien einhergeht, zeigt das INTERREG IV A-Projekt CONGRES. Im Projekt wird das Potenzial der verschiedenen regenerativen Energiequellen der Region Venlo und der Städte Geldern und Straelen ermittelt und dem euregionalen Energiebedarf gegenübergestellt. Die aufgestellte Energiebilanz ist Basis für ein nachhaltiges regionales Energie- und Ressourcenmanagement mit Maßnahmen für Bürger, Verwaltung und Politik. Nicht zuletzt aufgrund der starken Stellung des Agrobusiness in der grenzüberschreitenden Region - gefördert durch die Initiativen Agrobusiness Niederrhein und Greenport Venlo -, die das größte zusammenhängende Gartenbaugebiet in Europa darstellt, werden in diesem Bereich besondere Potenziale für erneuerbare Energien vermutet. Die an beiden Seiten der Grenze bestehenden Kenntnisse und Untersuchungen zum Thema werden im Projekt miteinander vernetzt und exemplarisch anhand von drei Pilotprojekten ausgearbeitet. CONGRES liefert durch die grenzüberschreitende Organisation eines integrierten Energiemanagements zur Nutzung natürlicher Ressourcen einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Cradle-2-Cradle-Ansatz, der einen geschlossenen Materialkreislauf verfolgt.

 

 

  • Projektlaufzeit: 3. April 2009 - 15. August 2012
  • Lead-Partner: Stadt Geldern
    Projektpartner: Gemeente Helden, Gemeente Venlo (Regio Venlo), Gemeente Venray, Stadt Straelen, bhu Unternehmensberatung
    Projektkosten: 625.322 Euro
  • Kofinanzierung: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, Provinz Limburg

NPR De Meinweg

Das Projekt Nationaalparkregio de Meinweg fußt auf der gemeinsamen Geschichte des Deutsch-Niederländischen Meinweg, gelegen zwischen den Gemeinden Roermond, Roerdalen in der Provinz Limburg sowie den Städten Wassenberg und Wegberg im Kreis Heinsberg. Ziel ist einerseits die grenzübergreifende Verbesserung der Naturqualität und andererseits die nachhaltige Stärkung der grenzübergreifenden Naherholungs-Infrastruktur. Das Herausstreichen der gemeinsamen Kulturgeschichte, für Besucher und Anwohner ist ein Teil dieses Engagements. Um den Erlebniswert zu steigern werden zusätzlich gemeinsame Anstrengungen im Marketing unternommen, die sich nicht nur auf die Gastronomie beschränken, sondern auch archäologische und edukative Aspekte mit einbeziehen.

 

  • Projektlaufzeit: 3. April 2009 - 30. Oktober 2012
  • Lead-Partner: Deutsch-Niederländischer Naturpark Maas-Schwalm-Nette
  • Projektpartner: Gemeente Roermond, gemeente Roerdalen, Stadt Wegberg, Stadt Wassenberg, Staatsbosbeheer Regio Zuid, Regionalforstamt Niederrrhein, Overlegorgaan Nationaal Park De Meinweg, NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath
  • Projektkosten: 950.000 Euro
  • Kofinanzierung: Land NRW, Provinz Limburg