Euregionale Geodaten auf einen Blick
Der Begriff "Geodaten" fasst die vielfältigen Informationen zusammen, die bei der räumlichen Erfassung einzelner Gebiete erhoben werden. Dazu zählen topografische Karten, Luftbilder, Flurkarten, geografische Koordinaten und Maßzahlen. Um Kommunen, Wirtschaft und Politik einen schnellen Zugriff auf diese wichtigen Informationen zu ermöglichen, werden die Bestände sowohl in den Niederlanden, als auch in Nordrhein-Westfalen digitalisiert. In dem Projekt "Grenzüberschreitende Geodaten" arbeiten deutsche und niederländische Kommunen mit der Bezirksregierung Düsseldorf und der Provinz Limburg zusammen, um die Vorgehensweise bei der Digitalisierung der Geodaten effizient abzustimmen.
Erfasst werden Gewerbegebiete und agrarwirtschaftliche Entwicklungen, die sowohl auf deutschem wie auch auf niederländischem Gebiet angesiedelt sind - wie beispielsweise die Großmärkte Straelen und Agropark Horst - und euregionale Verkehrssimulationen. Die erhobenen Daten sollen die einheitliche euregionale Wirtschaftszone transparent machen. Auch für ein modernes Katastrophenmanagements, beispielsweise für den Fall eines Hochwassers, sind diese Informationen enorm wichtig. Bei der Durchführung des Projekts "Grenzüberschreitende Geoinformationen" wird gleichzeitig das ökonomische Entwicklungspotential der euregio rhein-maas-nord deutlich. Das Projekt ist eingebettet in das Rahmenprojekt der EUREGIO Gronau (www.x-border-gdi.org).
Projektlaufzeit:
01.07.2005 - 30.07.2008
Projektkosten: 2.188.375 Euro
EU-Zuschuss: 1.094.187 Euro
NRW: 328.256 Euro
Provinz: 328.256 Euro
Eigenmittel: 437.675 Euro
Projektpartner:
- Bezirksregierung Düsseldorf
- Gemeente Roermond
- Gemeente Venlo
- Gemeente Venray
- Gemeente Weert
- Kreis Viersen
- Provinz Limburg
- Rhein Kreis Neuss
- Stadt Krefeld
- Stadt Mönchengladbach
- Südkreis Kleve

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